Die kleinste Republik der Welt: San Marino
Das an Italien grenzende San Marino ist die kleinste Republik der Welt. Ein Urlaub in San Marino kann jedoch lohnenswert sein.
Vieles in San Marino erinnert an Italien und auch die Staatssprache ist Italienisch. Eine weitere Gemeinsamkeit mit vielen Regionen Italiens ist die Flut von Urlaubern, die in der Hochsaison über das kleine Land herfällt. Von Juli bis August ist von einem Urlaub in San Marino abzuraten, da die meisten Touristen zu dieser Zeit dorthin strömen. Wer seinen Urlaub mit einem Abstecher nach Italien verbinden möchte, der erreicht über eine Schnellstraße Rimini.
Der Höhepunkt von San Marino ist – im wahrsten Sinne des Wortes – der über 700 m hohe Berg Monte Titano. Auf seinen Gipfeln stehen alte, majestätische Festungen. In einer der Burgen befindet sich ein Waffenmuseum. Wer sich über die außerhalb von San Marino eher unbekannte Geschichte des Landes ein Bild verschaffen will, der sollte das Staatsmuseum in der Landeshauptstadt San Marino besuchen. Dort und auch in der Kirche San Francesco finden sich bewundernswerte Gemäldesammlungen. Die Altstadt von San Marino ist durch enge Gassen und uralte, romantisch anmutenden Häuser gekennzeichnet, die typisch für den Mittelmeerraum sind. Eine der beliebtesten Touristenattraktionen ist der Regierungspalast im neugotischen Stil. Zweimal im Jahr findet vor dem Palast eine Militärparade zur Einführung der neuen Staatsregenten statt.
UNESCO Welterbe San Marino
Sowohl San Marino selbst als auch der Berg Monte Titano wurden 2008 zum Weltkulturerbe der UNESCO erklärt. Wer jedoch einen ruhigen Urlaub in San Marino inmitten unberührter Natur bevorzugt, ist fehl am Platz. Erst gegen Abend, wenn die Touristenmassen in ihre Unterkünfte in den Badeorten zurückgekehrt sind, erhält man die Möglichkeit, den ganzen Charme der Stadt und ihrer Umgebung in sich aufzunehmen. Außerhalb der Altstadt, in Borgo Maggiore, gibt es einige sehenswerte Attraktionen. Borgo Maggiore ist eines der acht Dörfer rund um den Berg Monte Titano. Es ist der Sitz des Briefmarken- und Münzenmuseums sowie der vergleichsweise jungen Kirche “Madonna della Consolazione”.