Das Mittelmeer weist eine Größe von ungefähr 2,5 Millionen Quadratkilometern auf und verfügt über eine Maximaltiefe von 5.267 Metern. Das Mittelmeer befindet sich zwischen den Kontinenten Afrika, Asien und Europa. Das Mittelmeer unterteilt sich in mehrere Nebenmeere und den Atlantischen Ozean und ist aufgrund seiner umfangreichen Größe und den Inseln sowie den drei Regionen in Küstennähe zum Mittelmeerraum geworden. Dieser Mittelmeerraum verfügt über ein eigenes Klima sowie einer individuellen Flora und Fauna. Klima und Vegetation der Region sorgen dafür, dass viele angrenzende Länder zu Tourismusregionen aufgestiegen sind und so jedes Jahr viele Gäste anreisen, um hier ihren Urlaub zu verbringen.
Insgesamt grenzen 22 Staaten an das Mittelmeer. Im Uhrzeigersinn aufgezählt sind das: Spanien, Frankreich, Monaco, Italien, Malta, Slowenien, Kroatien, Bosnien, Herzegowina, Montenegro, Albanien, Griechenland, Türkei, Zypern, Syrien, Libanon, Israel, Ägypten, Libyen, Tunesien, Algerien und Marokko. Die zwei britischen, sich auf Zypern befindenden Militärbasen und Gibraltar grenzen ebenfalls an das Mittelmeer, gelten jedoch nicht als ein vereinigtes Königreich. Der Gazastreifen befindet sich an der Küste des Palästinensischen Autonomiegebietes und grenzt ebenfalls an das Meer.
Die Kontinente Asien, Europa und Afrika umgeben das Gebiet des Mittelmeeres, das am wenigstens an Festland grenzt. Im Westen von verbindet das Mittelmeer sich mit dem Atlantischen Ozean und der bekannten Straße von Gibraltar. Im Nordosten hingegen schließt das Mittelmeer sich mit den Dardanellen, dem Marmarameer dem Bosporus, dem Suezkanal, dem Schwarzen und dem Roten Meer sowie dem Binnenmeer des indischen Ozeans zusammen.
Verschiedene große und kleine Inseln sowie mehrere Inselgruppen gehören zu dem Mittelmeer. Die bekannte größte Insel des Mittelmeeres ist in Hinsicht auf die Flächengröße Sizilien gefolgt von der Insel Sardinien. Zypern, Korsika, Malta und Kreta sind weitere große und bekannte Inseln. Auch die zu Spanien gehörenden Baleareninseln Mallorca, Menorca und Ibiza sowie die kleineren Inseln Formentera und Cabrera befinden sich in diesem Ozean.
Das Klima des Mittelmeeres zeichnet sich durch angenehm warme und trockene Sommer aus. Die Wintermonate sind mild und sehr regenreich. Die Höchsttemperaturen liegen bei 30 Grad im Sommer und maximal 10 Grad im Winter. Im Westen regnet es gerade im Winter häufig während Richtung Osten die Jahresniederschläge abnehmen. Der subtropische Hochdruckgürtel ermöglicht eine beständige Wetterlage, der im östlichen Meer liegende Bereich wird durch Winde abgekühlt, was zu Temperaturschwankungen führt. Der westliche Teil des Mittelmeeres wird von den Westwindzirkulationen stark beeinflusst. In Ausnahmefällen sind Winde bis zu einer Sturmstärke möglich wie zum Beispiel im Mistral in Südfrankreich. An der kroatischen Adriaküste herrscht böiger, trockener und kalter Fallwind vor. Diese Fallwinde werden auch als Bora bezeichnet und gehören zu den stärksten Winden der ganzen Welt.